Linsenbraten mit Kartoffelknödel, Rotkraut und Maroni-Rotwein Sauce

Linsenbraten im Blätterteig mit Kartoffelknödel, Apfelrotkraut und Maroni-Rotwein Sauce

Ein geniales Festtagsessen, ganz egal ob man jetzt Weihnachten feiert oder auch nicht. Who cares!? Ein gutes Essen mit Familie und Freunden ist immer drin.

Grundsätzlich hält sich die Arbeit in am Zubereitungstag in Grenzen: Der Linsenbraten wird am Vortag vorbereitet, die Kartoffeln auch am Vortag gekocht und das Rotkraut kann man ebenso am Tag vorher zubereiten.

Also viel Spaß mit diesem Linsenbraten im Blätterteig.

Zutaten (für ca. 4-6 Portionen):

Für den Linsenbraten:

  • 2 Rollen Blätterteig (vegan)
  • 250 g Berglinsen (lt. Anleitung sehr weichgekocht und auskühlen lassen)
  • 1 Zwiebel (klein gewürfelt)
  • 1-2 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
  • 4-5 Karotten (fein geraspelt)
  • 200 g Haselnüsse (grob gehackt)
  • 2 Zweige frischer Rosmarin (fein gehackt)
  • 1 TL Salz
  • 2 EL scharfer Senf
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 EL Johannsibrotkernmehl
  • einige EL Wasser

Für die Maroni-Rotwein Sauce:

  • ca. 300 Maroni (fertig gegart, verpackt)
  • ca. 300-400 ml Rotwein
  • 370 g Sellerie (klein gewürfelt)
  • 3-4 Karotten (klein gewürfelt)
  • 1 Stange Lauch (in feine Ringe geschnitten)
  • 1 kleine Zwiebel (klein gewürfelt)
  • 70 g Margarine
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zweig Rosmarin (fein gehackt)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1-2 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • optional: etwas vegane Sahne (ca. 50ml)

Für die Kartoffelknödel:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln (am Vortag gar gekocht)
  • 90-100 g Kartoffelstärke
  • 1/2 - 1 TL Salz
  • geriebene Muskatnuss

 

Für das Rotkraut:

  • 800 g Rotkraut (vom Strunk befreit und in feine Streifen geschnitten)
  • 100-150 ml Rotwein
  • 1 säuerlicher Apfel (fein gewürfelt)
  • 1 EL Margarine
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • ca. 100-150 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:

Am Vortag (Linsenbraten):

In einer kleinen Schüssel vermengt ihr die Leinsamen das Johannisbrotkernmehl mit einigen EL Wasser bis ihr eine klebrige Masse erhaltet. Diese lasst ihr etwas quellen und stellt sie zur Seite.

In einer großen Schüssel vermischt ihr alle restlichen Zutaten (außer dem Blätterteig) und knetet sie mit den Händen gut durch. Jetzt schmeckt ihr die Linsenmasse mit Salz und Pfeffer ab und gebt zum Schluss die Leinsamenmischung hinzu und knetet alles nochmal ordentlich durch.

Nun nehmt ihr eine Kastenform (Kuchenform) und legt sie mit Backpapier aus. Darin verteilt ihr die Linsenmasse und streicht alles glatt (siehe Bild).

Der Braten kommt nun bei 200°C (Ober-/ Unterhitze) ca. 1 Stunde in den Ofen. Über Nacht stellt ihr den Braten kalt. Dann wird er ordentlich fest.

Am Vortag (Rotkraut):

In einem Topf die Margarine erhitzen und darin die Zwiebel anschwitzen. Danach kommt das Rotkraut dazu und wird kurz mit gedünstet. Das alles wird dann mit der Gemüsebrühe und dem Rotwein abgelöscht. Dann kommt noch der Apfel, Zucker, Zimt und etwas Salz mit rein und wird bei geringer Hitze ca. 1-2 Stunde mit Deckel gekocht. Bei Bedarf immer noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Das Kraut sollte schön weich sein.

Den Topf stellt ihr über Nacht kalt -> Muss am nächsten Tag dann nur mehr aufgewärmt werden.

Am Futtertag (Linsenbraten):

Ihr stürzt den Braten vorsichtig aus der Form und schlagt ihn dann in den Blätterteig ein. Darauf achten, dass der Braten nur mit einer Lage Teig umwickelt wird (Rest einfach wegschneiden). Ebenso aufpassen, dass die Nahtstellen wo die beiden Teigrollen verbunden werden sauber aneinander gedrückt werden, damit beim Backen nichts aufgeht.


Der Braten kommt nun nur noch für 15-20 Minuten bei ca. 200°C Ober-/Unterhitze ins Rohr. Hier muss nur noch der Teig knusprig werden, da der Braten ja schon am Vortag gebacken wurde und schon gar ist.

Jetzt an die Sauce:

In einer Pfanne erhitzt ihr das Öl und die Margarine und bratet nun das ganze Gemüse einige Minuten lang an (Darf ruhig etwas Farbe bekommen). Dann kommt erstmal das Tomatenmark hinzu und wird noch etwas mit gebraten. Jetzt wird mit einem Schluck Rotwein abgelöscht und auf mittlere Hitze reduziert. Dann kommt gleich der Rosmarin, Sojasauce und Paprikapulver dazu. Wenn der Rotwein eingekocht ist, gebt ihr schluckweise immer mehr Rotwein hinzu und lasst es wieder etwas einkochen (ca. 30 Minuten insgesamt).

Zum Ende bringt ihr die Sauce mit etwas Gemüsebrühe und evtl. etwas veganer Sahne noch auf die gewünschte Konsistenz und gebt noch die zerdrückten Maroni mit rein.

Noch ein letztes Mal abschmecken und fertig.

 

Tipp: Wer will kann die Sauce dann auch noch pürieren oder durch ein Sieb lassen um eine wirklich flüssige Sauce zu erhalten. Mit etwas Johannisbrotkernmehl bringt ihr wieder etwas Konsistenz in die Sauce. Oder auch 50:50 :)

Und noch die Knödel:

Die bereits gegarten Kartoffeln schält ihr und drückt ihr durch eine Kartoffelpresse. Nun vermengt ihr die Kartoffelmasse mit der Kartoffelstärke, dem Salz und der Muskatnuss und knetet alles gut durch.

Mit angefeuchteten Händen formt ihr nun Knödel und gebt sie in einen Topf mit leicht siedendendem Salzwasser und lasst sie ca. 15-25 Minuten kochen. Die Knödel sind fertig sobald sie an der Oberfläche schwimmen.

Vorsicht: Das Wasser darf nicht sprudeln!!

Anrichten:

Das am Vortag vorbereitet Kraut wärmt ihr noch am Herd auf und richtet nun zwei Scheiben des Bratens mit den restlichen Zutaten an.


Viel Spaß damit und Mahlzeit! :)


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Kommentare: 2
  • #1

    Wiebke (Samstag, 24 Dezember 2016 20:07)

    Hatte den Braten gerade als Weihnachtsessen - super lecker und unkompliziert !
    Kommt ins Rezeptbuch :)

    Frohe Weihnachten !

  • #2

    Nici (Sonntag, 25 Dezember 2016 17:03)

    Gabs bei mir auch zu Weihnachten, sehr zu empfehlen! :)